Kinderaugen leuchten sehen...

mit diesem Wunsch des Stiftungsgründers Fritz Hofmann heißen wir Sie auf der Homepage der Fritz-Hofmann-Stiftung herzlich willkommen. Auf den nächsten Seiten erfahren Sie alles über den Gründer, den Stiftungszweck, die Organisation, das Hilfsprogramm, über die Veranstaltungen und die bisherige Bilanz der Stiftung. Aktuelle Presseberichte und Kontaktdaten runden die Darstellung ab. Ganz gleich, ob Sie für Ihre Kinder Hilfe benötigen, ob Sie wissen möchten, was zu tun ist, um HIlfe zu erhalten, ob Sie spenden möchten, Fragen oder Anregungen haben, Sie sind immer herzlich willkommen.

          Ihr Vorstand und Stiftungsbeirat der Fritz-Hofmann-Stiftung


Das Herbstferien-Ereignis Kinder-Kultur-Tage 2017

„Unsere Erde – unser Paradies“ war das Motto der Kinder-Kultur-Tage 2017 der Bruchköbeler Fritz-Hofmann-Stiftung. Den Blick der Kinder auf die Schönheit und Einzigartigkeit unserer Erde zu lenken, auf die Freude am kreativen Schaffen, auf die Lust am Lernen und auf den Spaß am Können, war die Absicht aller Veranstaltungen während der ersten Woche der Herbstferien.

Besonders begehrt, wie in jedem Jahr waren die 40 Plätze in der Kinder-Kreativ-Werkstatt. Kaum verkündet, waren alle Plätze vergeben. Christiane und Rainer Gustke, seit Jahren Garanten für abwechslungsreiche und spannende Aktivitäten hatten die Idee, den Kunstraum Artrium in fünf Erdteile einzuteilen, zusätzlich ergänzt durch die Antarktis. Über die Menschen, Tiere, Pflanzen, Klima der verschiedenen Kontinente gab es viel zu hören, zu reden, zu diskutieren und zu lernen, bevor es daran ging Typisches zu bauen, zu basteln und zu malen. Gemeinsames Schaffen spielte eine große Rolle und so entstand aus einem alten Bett, mit Rädern und Segeln versehen und fantasievoll gestaltet das riesige Schiff „Emma“, mit dem die verschiedenen Erdteile über die Meere hinweg besucht werden konnten. Mit viel Einfühlungsvermögen leiteten Christiane und Rainer Gustke, unterstützt von ihren Assistenten, die Aktivitäten der Kinder, immer wieder selbst erstaunt über deren Fantasie und spontane Ideen.

Von Unsere Erde vor 50 Millionen Jahren berichtete Dipl.-Geologin Dr. Ingrid Glaub. In Gruppen von bis zu 15 Kindern nacheinander in allen Bruchköbeler Kindertagesstätten begeisterte sie die Kinder mit den sensationellen Funden der Grube Messel, mit Fossilien von Urpferdchen, Affen, Krokodilen und Schlangen. Und mit der besonderen Geschichte wie das allen nach gigantischen Vulkanausbrüchen und Ablagerungen so einmalig konserviert werden konnte. Wie sich Sand, Blätter und Holz zu Gesteinsschichten entwickelten, konnten die Kinder in klarsichtigen Bechern selbst nachvollziehen. Frau Dr. Glaub verstand es wieder einmal, den Kindern einige Geheimnisse der Erdgeschichte näherzubringen und das auf kindgerechte, spannende Art.

Um Kunstwerke aus Pflanzen und Blüten ging es in der Blum Pflanzen- und Blumengalerie. Unter der liebevollen Anleitung der Floristin Ingeborg Weicherding lernten die Kinder, was das Geheimnis einer attraktiven Komposition aus Pflanzen und Blüten ist. Ein Körbchen mit Erde, dazu Moos, Efeu, buntes Herbstlaub, Alpenveilchen, Physallisblüten, die Blüten der Calanchoe, Schleifenbänder standen zur Verfügung und dazu die eigene Fantasie der Kinder. Vorher aber wurden Skizzen erstellt, über die Namen und Eigenarten der Pflanzen gesprochen, über die Zusammenstellung der Farben und verschiedenen Pflanzenformen und dann der Fantasie freien Lauf gelassen. Es hat allen einen Riesenspaß gemacht, vor allem weil jeder seine Komposition am Ende mit nach Hause nehmen konnte. Zusammen mit einem selbstgebundenen bunten Sträußchen konnte jeder seiner Mutter eine Freude machen.

Wir entwerfen unsere eigene Mode war der anspruchsvolle Titel des Kinder-Workshops, zu dem die Modedesignerin Semiha Bähr eingeladen hatte. Gebannt folgten die 12 teilnehmenden Kinder der Designerin, die auf einer Tafel die Entstehung der Idee und der Fertigung eines Abendkleides darstellte. Dann konnte jeder eine Skizze eines eigenen Entwurfs anfertigen. Hier wurde schon das eine oder andere Talent sichtbar, und Semiha Bähr war, wie sie sagt, erstaunt darüber, wieviel kreatives Potenzial in einem Kind von 10 oder 12 Jahren stecken kann. Es waren richtig gute Entwürfe dabei, fantasievoll und gänzlich unerwartet. Eine Urkunde, die jedes der teilnehmenden Mädchen erhielt, war der Beweis dafür, etwas von Mode zu verstehen.

Ein fantastisch schöner blauer Planet sei unsere Erde. Das sagen übereinstimmend alle Astronauten, die aus dem Weltall zurückkehren. Die Schönheit unseres Planeten und die bisher bekannte Tatsache, dass unsere Erde den richtigen Abstand zur Sonne, das zum Leben nötige Wasser und die Luft zum Atmen, geschützt von einer Ozonschicht, als einziger Planet besitzt, war der Anlass für Werner Maus die Einzigartigkeit unseres Planeten Erde darzustellen. Die acht Planeten, sechs Kleinplaneten und etwa 150 Monde, die die Sonne umkreisen waren das Thema. Und natürlich die Frage: Warum können Menschen nur auf der Erde leben? Warum können nur hier unzählige Tierarten und eine unerschöpfliche Vielfalt an Pflanzen gedeihen? Wie wichtig es ist, alles dafür zu tun, unser Paradies Erde zu schützen, hat Werner Maus den über 20 anwesenden Kindern im Jugendzentrum spannend und eindrucksvoll dargestellt.

Zum Tanzen von Samba, Rumba, Zumba hatte die Tanzschule Lutz eingeladen. Dort, wo der Tanzspaß zuhause ist und wo man weiß, wie Musik und Bewegung besonders viel Vergnügen bereiten, zeigte die Profi-Tanzlehrerin Christiane Bayer den Kindern die ersten Tanzschritte. Locker und fröhlich ging es zu und alle wunderten sich, wie schnell es klappt, richtig zu tanzen. In der Gruppe, sich nach einer einfachen Choreografie zu bewegen und Tanzspiele machten einen Riesenspaß. Und erst einmal in Schwung gekommen, wollten die über 20 Jungen und Mädchen gar nicht mehr aufhören.

Wir spielen aus Freude an der Musik ist das Motto des Jugendorchesters der Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Bruchköbel. An einem Stand während des Bruchköbeler Wochenmarktes, konnten Kinder erleben wie ein Saxophon, eine Posaune oder auch ein Tuba klingen und wie sie gespielt werden. Gerd Ruppert erläuterte den vielen interessierten Kindern, die in mehreren Gruppen kamen, die Instrumente und erläuterte, wie man ein richtiger Orchestermusiker werden kann. Ein paar fröhliche Melodien, die Horst Hackenberg der dicken Tuba entlockte und ein paar Töne auf der Posaune, die eine Musikerin des Jugendorchesters vortrug, dazu einige gekonnte Läufe auf dem Saxophon machten Appetit darauf, so etwas auch zu können.

Am Ende der Kinder-Kultur-Woche hatten Christiane und Rainer Gustke die Eltern der Kinder der Kinder-Kreativ-Werkstatt eingeladen, um zu zeigen und zu erleben, was ihre Kinder gemalt, gebastelt, gebaut und gelernt haben. Sie gaben beide ihrer Freude Ausdruck über das große Interesse der Kinder und über den Feuereifer, mit dem die Kinder dabei waren.

Bürgermeister Günter Maibach bedankte sich bei den Kindern für den Eifer, mit dem sie dabei waren und für das große Engagement aller, die zum Gelingen der Kinder-Kultur-Tage beigetragen haben. In seiner kurzen Ansprache würdigte er die Arbeit der Fritz-Hofmann-Stiftung, die Woche für Woche Hilfs- und Förderleistungen für Bruchköbeler Kinder erbringt, die im 24. Jahr ihres Bestehens nahezu die Größenordnung des Stiftungskapitals in Höhe von 960.000,-- € erreicht haben. Und das ausschließlich aus Zinserträgen und Spenden. Dr. Loder von der Stadtverwaltung verantwortlich für das Ressort Jugend, Soziales und Kultur würdigte die große Bedeutung guter Kinder- und Jugendarbeit für die Gesellschaft und dankte allen Beteiligten.

Werner Zimmermann und Rita Hoffmann von Vorstand und Beirat der Fritz-Hofmann-Stiftung bedankten sich für die einfühlsame und begeisternde Arbeit von Christiane und Rainer Gustke und ihrem Team Isabelle Winkler, Heide Hampel, Kai und Laureen Stenger und Katja Rückert. Sie dankten Stefania Winkler vom Kulturring für die perfekte Abwicklung der Anmeldungen. Einen großen Dank richteten sie an alle, größtenteils ehrenamtlichen Durchführungen aller an den Veranstaltungen der Kinder-Kultur-Tage: Dr. Ingrid Glaub/Geologie, Christiane Bayer von der Tanzschule Lutz, Ingeborg Weicherding und Renate Blum von der Blum Pflanzen- und Blumengalerie, Semiha Bähr und Christiane Wörner von Semiha Bähr Couture, Werner Maus/Astronomie und Gerd Ruppert sowie Horst Hackenberg von der Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Bruchköbel. Für finanzielle, praktische und organisatorische Hilfe bedanken sich Vorstand und Beirat bei der Sparkasse Hanau, der Stadtmarketing Bruchköbel GmbH, bei Hassia Mineralquellen, der AWO Bruchköbel und beim Bauhof der Stadt Bruchköbel.

 

Freuen, lernen, staunen, machen! Kinder-Kultur-Tage 2017